Anzeige* | Clean Beauty – sauberes Marketing oder echte Revolution?

Wohin man blickt, Nachhaltigkeit, Umwelt- und Tierschutz ist überall präsent. Auch wenn viele die Beautybranche für höchst oberflächlich halten, diese wichtigen Themen sind hier ebenfalls angekommen. Darüber hinaus haben sie den sogenannten „Clean Beauty Trend“ ausgelöst. Immer mehr Menschen achten genau auf Inhaltsstoffe in Kosmetik- und Pflegeprodukten und möchten sich nicht mehr blind alles auf die Haut schmieren, was eine tolle Verpackung besitzt und gut duftet. Denn viele Stoffe können extrem gesundheitsschädlich wirken. Nicht gerade das, was man beabsichtigt, wenn man Haut und Haar pflegen möchte. Douglas hat sich was Tolles einfallen lassen, um Kunden die Orientierung im Inhaltsstoffdschungel zu erleichtern. Das möchte ich euch heute gerne näher vorstellen.

Vorab ist es wichtig zu erwähnen, dass der Begriff „Clean Beauty“ nicht rechtlich geschützt ist. Jede Person und jede Firma kann diesen Begriff frei auslegen und individuell für sich definieren. Deshalb ist es wichtig, genau hinzuschauen, was eine Firme als „Clean Beauty“ bewirbt. Ganz frei übersetzt bedeutet „Clean Beauty“ saubere Kosmetik.
 

kritische Inhaltsstoffe, wo sie vorkommen und was sie im Körper anrichten können

Viele Inhaltsstoffe, die in Pflegeprodukten oder dekorativer Kosmetik enthalten sind, bieten leider nicht (nur) den Nutzen für unseren Körper, der uns suggeriert wird. Es sind allerlei Stoffe beigemischt, die zwar teilweise pflegende Eigenschaften besitzen, aber leider auch Schaden in unserem Körper anrichten können.

  • Silikone können das Hormonsystem und die Fruchtbarkeit beeinträchtigen (glätten und polstern die Haut auf, machen das Haar weich)
  • PEGs mit ihrem Ausgangsstoff Ethylenoxid gelten als krebserregend (Emulgatoren, die Wasser und Öl verbinden und somit die Konsistenz von Kosmetika verbessern)
  • synthetische Duftstoffe können allergische Reaktionen hervorrufen (Douglas erlaubt eine max. Grenze von weniger als 1% für die Bezeichnung „clean Beauty“)
  • zwei Vertreter der Parabene stehen im Verdacht Hormonstörungen zu verursachen (Konservierungsmittel für längere Haltbarkeit)
  • Phthalate können das Hormonsystem beeinflussen (Weichmacher, der sich gerne als Vergällungsmittel in vergälltem Alkohol versteckt (Alcohol denat.))
  • Oxybenzone stehen im Verdacht Hormonstörungen zu verursachen und Allergien auszulösen (chemische Sonnenschutzfilter)
  • aggressive Sulfate wie z.B. SLS, SLES, ALS reinigen Haut und Haar, greifen aber auch die Lipidschicht an, wodurch die Haut empfindlicher und angreifbarer gemacht wird, rufen Rötungen und Trockenheit hervor.
  • Ethanolamine wie z.B. MEA, TEA, DEA können möglicherweise Verunreinigungen von Nitrosaminen enthalten, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein
  • Bestandteile von Mineralöl wie z.B. MOAH gelten als krebserregend (pflegende Komponente in Cremes, Lippenstiften,…)
  • Formaldehyd wird zwar heute nur noch äußerst selten pur in Pflegeprodukten eingesetzt, jedoch gibt es Inhaltsstoffe, die Fomaldehyd abspalten können (in Haut- und Haarpflegeprodukten)
  • frei von Tierversuchen – alle Hersteller, die sich im clean Beauty Guide bei Douglas befinden, haben bestätigt, dass weder der Hersteller noch der Zulieferer für die Augangsstoffe, Tierversuche durchführen. Es wurden auch keine Bestandteile für die Produkte verwendet, die mittels Tierversuchen geprüft wurden.


Möchte man bewusst auf diese Produkte verzichten, haben Kunden die Möglichkeit sich am Clean Beauty Guide auf der Douglas Website. Denn alle Produkte, die dort in der Clean Beauty Kategorie aufgeführt sind, sind frei von den oben genannten kritischen Inhaltsstoffen und zudem tierversuchsfrei.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu erwähnen, dass Douglas mit seinem Clean Beauty Guide nicht die Thematik synthetisch vs. natürlich aufgreift. Denn:

Synthetische Inhaltsstoffe können unbedenklich sein, genau wie natürliche Inhaltsstoffe schädlich sein können.


Die Folgenden 3 Produkte findet ihr in der Clean Beauty Kategorie. Ich habe sie für euch getestet und kleine Reviews dazu verfasst.


Daytox Facial Tonic

Das erste Produkt, das ich euch zeigen möchte, ist das Daytox Facial Tonic. Das Gesichtswasser ist frei von Alkohol und allgemein sehr mild formuliert. Wie ihr wisst, achte ich sehr auf reizarme Hautpflege und dieses Serum eignet sich wunderbar hierfür. Unter anderem machen es Hyaluronsäure und Aloe Vera zu einem super Feuchtigkeitsspender. Ich verwende es aber nicht wie üblich mit einem Wattepad zur Nachreinigung der Haut, sondern verwende es als leichtes Serum direkt nach der Reinigung. Auf die dann noch feuchte Haut gebe ich dann anschließend ein weiteres, etwas reichhaltigeres Serum. Zum Schichten funktioniert das Tonic super, die Haut nimmt die Pflege dadurch viel besser auf.
Die Produkte von Daytox können außerdem mit nachhaltigen Verpackungen punkten. Diese bestehen entweder aus Glas oder recyceltem Kunststoff.

bareMinerals shimmer Lidschatten

Auch im Bereich der Augen ist es mir besonders wichtig, dekorative Kosmetik frei von irritierenden Inhaltsstoffen zu verwenden. Meine Augen sind dahingehend leider ziemlich empfindlich und ich reagiere schnell mit Rötung und Juckreiz.
Die bareMinerals shimmer Lidschatten sind sehr gut pigmentiert, wodurch sie sich aber leider auch nicht ganz so einfach dosieren lassen. Man benötigt nur sehr wenig Produkt und sollte den Pinsel vor dem Auftrag unbedingt nochmal abklopfen, um Fallout zu vermeiden. Ich habe mich für die Farbe „moss“ entschieden – ein bräunlich-grauer Taupeton, den ich gerne als Monolidschatten auf dem kompletten Lid verwende. Ich empfehle euch auf jeden Fall eine aufhellende Lidschattenbase zu verwenden, damit erzielt ihr ein noch schöneres Ergebnis.

Weleda Kinder Zahngel

Das dritte Produkt ist das Weleda Kinder Zahngel, das wir für’s morgendliche Zähneputzen unseres Sohnes verwenden. Mir ist es wichtig, dass wir eine Zahnpasta ohne bedenkliche Inhaltsstoffe benutzen, denn die Kleinen schlucken die Zahnpasta ja gerne noch runter. Im Gegensatz zu vielen anderen Kinderzahncremes ist sie frei von Tensiden (schäumt deshalb nicht), Konservierungsmitteln und Farbstoffen. Außerdem enthält sie kein Flourid (wir putzen abends mit Flourid, morgens ohne). Sie schmeckt leicht kräuterig (nach Anis, wie ich finde), was nicht unbedingt der Lieblingsgeschmack der Kinder ist, aber sie ist recht mild.

Meiner Meinung nach ist das Thema Clean Beauty weniger ein Trend, sondern viel mehr ein Prozess, der bei vielen Menschen bereits seit längerer Zeit zu einem Umdenken und bewussteren Konsum geführt hat. Es bleibt zu hoffen, dass in nächster Zeit noch ganz viele, auch bekannte Firmen, mitziehen werden und uns Kunden mit mehr Transparenz in unserem bewussten Kaufverhalten unterstützen. Wünschenswert wäre auch, wenn sich für die Zukunft eine einheitliche, gesetzlich festgelegte Definition von Clean Beauty finden würde. 

Was bedeutet Clean Beauty für euch? Welche Inhaltsstoffe meidet ihr in Kosmetika?

Bis demnächst, Eure

 

 

 
*Dieser Blog-Post entstand in entgeltlicher Zusammenarbeit mit Douglas
(Produkte selbst ausgewählt und erworben)
Für nähere Infos bitte ich euch bei meinem Transparenz-Disclaimer vorbeizuschauen!

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