reverse washing – das Geheimnis perfekter Haare? Anleitung, meine Erfahrung & Tipps



Die gewöhnliche Haarroutine sieht wohl bei den meisten von uns gleich aus. Erst werden die Haare bzw. die Kopfhaut schön shampooniert und anschließend noch ein Conditioner oder eine Haarkur in die Längen gegeben. Bis vor ca. 3 Monaten habe ich das auch so gemacht, als ich in einer Frauenzeitschrift auf das Thema „reverse washing“ gestoßen bin. Erstmal komisch geschaut, habe ich mich eingelesen & beschlossen, dass ich das unbedingt ausprobieren möchte. Was genau dieses „umgekehrte Waschen“ ist, wie es funktioniert & ob es bei mir einen positiven Effekt erzielt hat, habe ich euch in diesem Post zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen! 🙂 

So wird’s gemacht:

Vorab: ich habe ca. schulterlange, eher dünne Haare und einen schnell fettenden Ansatz.

Reverse washing klingt erst einmal seltsam, aber das umgekehrte Waschen bedeutet einfach, dass man zuerst Conditioner oder Haarkur benutzt & danach das Shampoo. 
Das soll vorallem bei feinem Haar und/oder schnell fettendem Ansatz und/oder mangelndem Volumen die bessere Lösung zur „normalen“ Routine sein. Also quasi wie für mich gemacht. 😀
Aber auch bei normalem Haar eignet sich diese Methode bestimmt. Außer bei recht dickem, trockenen, pflegebedürftigen Haar
Unter der Dusche mache ich meine Haare erst einmal komplett nass & gebe anschließend eine Haarmaske in die Längen.   
Meine liebste ist die L’Oréal Hair Expertise Seidige Nährpflege Tiefenmaske, meiner Meinung nach die beste aus der Drogerie. Und mit 4,95€ preislich absolut in Ordnung.

 

[Conditioner benutze ich schon seit ganz langer Zeit nicht mehr. Das pflegt mir einfach viel zu wenig.] Das lasse ich je nach dem, wie viel Zeit ich habe, 5-15 Minuten einwirken (z.B. während man den restlichen Körper duscht). Dann gebe ich ein silikonfreies Shampoo auf meinen Ansatz und massiere es gut ein. Danach gebe ich nochmal etwas Wasser über den gesamten Kopf und shampooniere alles, also Shampoo & Haarkur auf, um anschließend alles auszuwaschen. 
Momentan benutze ich das Glossy Braun Shampoo von Balea Professional. Das bringt speziell (natur-) braunes Haar zum Strahlen. Allgemein bin ich großer Fan der Balea Professional Shampoos. Sie sind alle ohne Silikone und kosten nur 1,45€. Es gibt sie für alle unterschiedlichen Haartypen, es ist also sicher für jeden etwas dabei. Probiert das ruhig mal aus! 🙂

das Ergebnis:


Während des Auswaschens hatte ich zuerst das Gefühl, dass die Haare nicht sonderlich gepflegt sind – nach anschließendem Föhnen fühlten sich meine Haare aber sehr geschmeidig und mit Feuchtigkeit versorgt an. [Das Ganze habe ich natürlich mit unterschiedlichen Shampoos und Haarkuren getestet, um ein aussagekräftiges & produktunabhängiges Ergebnis zu bekommen.] Während meine Haare früher scheinbar nie komplett von der Haarkur befreit waren und dadurch leicht beschwert waren & etwas strähnig aussahen, sind sie jetzt nach der neuen Methode total leicht und voluminös.
Ihr denkt euch nun, wie soll das Pflegeprodukt wirken, wenn es anschließend mit Shampoo wieder komplett entfernt wird? Da kann ich euch beruhigen. Die feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffe bleiben im Haar enthalten, es werden lediglich alle überschüssigen, beschwerenden Stoffe (Öle, Silikone) durch die Tenside im Shampoo entfernt.

Ich bin sehr überzeugt von dieser einfachen, aber äußerst wirkungsvollen Methode. Dadurch bekomme ich ein sauberes Haargefühl, aber dennoch gepflegtes Ergebnis.

Wenn ihr dickeres, strapazierteres Haar habt, lasst den Conditioner oder die Haarkur am besten mindestens eine Stunde einwirken. Wickelt evtl. noch ein Handtuch drum herum oder föhnt etwas darüber, dass sich die Wirkung durch die Wärme besonders gut entfalten kann.

Habt ihr auch schon Erfahrung mit reverse washing sammeln können? Wenn ja, was haltet ihr davon? Wenn nicht, würdet ihr es ausprobieren?
Freue mich auf eure Antworten! 🙂

Bis bald,

 

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6 Kommentare

  1. Hallo liebe Chrissy,

    Ein sehr schöner und ausführlicher Beitrag.
    ich habe vor etwa einem Jahr die reverse washing ausprobiert und fand sie gar nicht so schlecht. Aber irgendwie bin ich doch dann zu der alten Routine zurück 😛 Ich bin froh das meine Haare nicht so schnell fettig wirken und ich gerade ganz tolle Pflege für die Haare gefunden habe. Dazu kannst du gerne mein Bericht auf meinem Blog nachlesen http://www.viniblog.de/garnier-fructis-wunderbutter/ 😉
    Aber ich versuche reverse washing sicher bald wieder auch mit meiner Pflege 😉

    Liebe Grüße

    Vika

  2. Dieses Reverse Washing habe ich davor noch nicht gekannt, aber ich bin super neugierig geworden. Ich glaube ich probiere es gleich heute abend aus 😀

    Auch die Kur von Loreal hört sich super spannend an. Ich weiß nicht warum, aber ich habe diese immer ignoriert 😀 aber ich denke ich werde sie mir doch mal genauer anschauen.

    Liebe Grüße Chrissi

    openmindbyjc.blogspot.de

  3. Davon habe ich noch nie gehört aber du hast mich jetzt unheimlich neugierig gemacht. Das muss ich unbedingt ausprobieren!!! Danke für den Tipp, es klingt wirklich verlockend.
    liebste Grüße, Mandy

  4. Klingt auf alle Fälle interessant; von dieser Methode habe ich schon mal gehört, aber noch nie getestet. Da ich aber auch feines Haar habe, werde ich demnächst mal diese Haarwaschmethide ausprobieren.

    Liebe Grüße,
    Kaji ♥ Rain Birds

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